Familienrekonstruktion in der Tradition von Virginia Satir
Dieser Workshop vermittelt den Teilnehmer/innen erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit und Sensibilität, um die Dimensionen von "Familienwelten" zu erahnen und sich besser in die Welten der Klienten positiv einfühlen zu können, damit Vertrauen in der familientherapeutischen Beziehung wachsen kann.
Wir werden die seelische Entwicklungsgeschichte von Familien - Welten - Regeln -Prophezeiungen, den Liebesgeschichten und auch dem beinahe Scheitern in unseren eigenen Ursprungsfamilien nachzeichnen: sie aufbauen, in Skulpturarbeit und psychodramatischen Schlüsselszenen strukturell das Wesentliche darstellen und so bearbeitbar machen. Das Drama in das Licht einer versöhnlichen menschlichen Komödie zu rücken, die liebenden Kräfte vertrauensvoll zu fördern, in unseren eigenen Familien und bei unseren Klienten.
Daraus ergibt sich wertvolles " Handwerkszeug " in der Arbeit mit Familien:
Wie selbstheilende Kräfte und Ressourcen gezielt aufzuspüren und zu aktivieren sind, um den therapeutischen Prozess in die richtige Richtung zu lenken. Wie durch Aussöhnungsrituale destruktive Entwicklungen durch konstruktive ersetzt werden können. Wie eine gesunde Zukunftsperspektive aufgebaut werden kann, die hilfreiche Familientradition nutzt. Und wie alte bremsende, vielleicht schädliche Regeln, die in einer bestimmten historischen Situation entstanden sind, heute zu gesundmachenden Überlebensregeln neu formuliert werden können.
Dieser Kurs eignet sich für Teilnehmer/innen, die bereits mit Familien arbeiten ebenso, wie auch für Kollege/innen, die neue Impulse suchen, und die systemische Sichtweise erweitern wollen. In Demonstrationen, Selbsterfahrung und Kleingruppenarbeit wird der Stoff plastisch und handhabbar vermittelt.
