Das FamThera-Konzept

Unser Ziel ist es, den Teilnehmer*innen durch die Seminare, den persönlichen Kontakt und eine anregende Gruppenatmosphäre wichtige Impulse für die tägliche Arbeit und ihren fachlichen als auch persönlichen Entwicklungsprozess zu geben. Dabei geht es uns besonders um Freude an der Arbeit, Reflexionsvermögen, Kreativität, ausreichend Selbstfürsorge und fachliches Knowhow.

Erlebnisorientiertes und ganzheitliches Lernen
Den Teilnehmer*innen werden systemische Herangehensweisen, Haltungen und eine Vielzahl praxisbezogener Methoden erlebbar vermittelt: Arbeit am Lebensfluss, Genogrammarbeit, Skulpturarbeit, körperorientiertes Arbeiten, Trancearbeit …
Das Prinzip des ganzheitlichen Lernens wird in jedem Seminar genutzt. Auf der rational-kognitiven Ebene werden Methoden und Herangehensweisen vermittelt, die Arbeit mit den verschiedenen Themen wird körperorientiert vertieft und mittels hypnotherapeutischer Techniken werden unbewusste Erlebnisinhalte aktiviert und für den Lernprozess genutzt.

Hohe Praxisbezogenheit
Die praktische Übung von speziellen systemisch therapeutischen Methoden ist ein Hauptbestandteil unserer Weiterbildung. An die Demonstration systemischer Methoden durch die Trainer schließen sich Übungszeiten in der Kleingruppe an. Teil der Weiterbildungen sind auch Live-Sitzungen mit Einzelklienten bzw. Familien, die von Lehrtherapeuten begleitet werden. Die Weiterbildungsgruppe kann dabei sowohl als reflecting team für die Klienten genutzt werden als auch zur konstruktiven Rückmeldung gegenüber den Weiterbildungskandidaten. Die Fall- und Live-Supervisionen finden in den Einrichtungen der Trainer*innen oder Teilnehmer*innen statt. Das ermöglicht bereichernde Einblicke in unterschiedlichste Arbeitskontexte.

Multiprofessionalität
Ein vielseitiges (multiprofessionelles) und altersgemischtes Trainer*innen-Team aus Psycholog*innen, Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen, Heilpädagog*innen, mit unterschiedlichen Arbeitsfeldern in ihrer hauptberuflichen Tätigkeit, bieten den Teilnehmer*innen verschiedene Modelle systemischen Arbeitens. Die Multiprofessionalität in den Gruppen UND im Trainer*innen-Team ist Quelle gegenseitiger Inspiration, für die Entwicklung gegenseitigen Respekts und für das Einüben von Kooperation.
Die Ressourcen und Fähigkeiten der Teilnehmer*innen aus den unterschiedlichen Arbeitskontexten und mit den verschiedenen Entwicklungsgeschichten werden während der Weiterbildung im Besonderen gewürdigt und gefördert.

Co-Leitung und festes Trainer*innen-Team
In jeder Weiterbildungsgruppe lehren 4 – 6 Trainer*innen. Die Seminare werden jeweils von zwei Lehrenden geleitet. Zwischen den Trainer*innen besteht ein kontinuierlicher Austausch hinsichtlich der Gestaltung der Inhalte und bezüglich der Begleitung der Teilnehmer*innen. Der persönliche Kontakt ist die Grundlage für die Arbeit mit den Teilnehmer*innen.
Klausurbedingungen im eigenen Seminarhaus
Das Seminarhaus ist als Ort konzipiert, an dem Abstand zum Alltagsgeschehen möglich ist, an dem die Teilnehmer*innen innehalten und sowohl entspannen als auch intensiv arbeiten können. Die Möglichkeit zur Selbstversorgung und Übernachtung im Seminarhaus befördert eine tragende Gruppenatmosphäre und bietet auch die Chance einer preisgünstigen Verpflegung während der Seminare.

Unterstützung persönlicher Entwicklungsprozesse
Die Seminare bieten ein großes Spektrum an Selbsterfahrungsmöglichkeiten, sodass neben der fachlichen Weiterentwicklung auch persönliches Wachstum angeregt wird. Die Teilnehmer*innen werden in ihrer Entwicklung zum/zur systemischen Therapeut*in bzw. Berater*in oder zum/zur systemisch arbeitenden Praktiker*in im Rahmen der Seminare, regelmäßiger Supervisionen und der Einzelselbsterfahrung kontinuierlich begleitet.

Tragende vertrauensvolle Gruppenatmosphäre
Die meisten Weiterbildungen laufen in einer festen Gruppe mit maximal 16 Teilnehmer*innen. Jede Weiterbildungsgruppe wird durch eine/n Mentor*in betreut, der/die Ansprechpartner*in für die Belange der Teilnehmer*innen ist. Außerdem hat FamThera einen Weiterbildungsausschuss eingerichtet, der zweimal im Jahr tagt. Hier haben die Vertreter*innen der Gruppen die Möglichkeit mit dem Institut als Organisation im Austausch zu sein, bestimmte Anliegen, Kritik, Vorschläge zum weiteren Verlauf der Weiterbildung vorzubringen.

Ständige Weiterentwicklung der Seminarinhalte
Wir vertreten einen integrativen Ansatz, mit einer Verknüpfung von systemisch therapeutischen Ansätzen mit ursprünglichen familientherapeutischen Ansätzen sowie hypnotherapeutischen und tiefenpsychologischen Ansätzen. Im Trainer*innen-Team wird in speziellen Arbeitsgruppen permanent daran gearbeitet, die Seminare zu aktualisieren. Es wird immer wieder geprüft, ob die Seminare gut im Prozess aufeinander aufgebaut sind und ob sich der „rote Faden“ durch die gesamte Weiterbildung zieht.