Gleich zu Beginn der Arbeiten an der Fassade: Ein Schreckmoment. Der Bestandsputz, auf den die Holzfaserdämmung aufgebracht werden soll, erweist sich nach eingehender Prüfung nicht tragfähig. Anfänglich wird unsererseits das Putzmaterial (Putz mit Styroporkügelchen) selbst vermutet, doch es zeigt sich: Wesentlicher Grund ist eine fachlich nicht korrekt ausgeführte Verarbeitung zum damaligen Zeitpunkt der ersten Sanierung. Die Folge ist nun die vollständige Entfernung des bestehenden Putzes. Was am Ende daran positiv ist: Die Hülle des Gebäudes wird dadurch diffusionsoffener und somit passender für die nachhaltige Holzfaserdämmung.

Diese Arbeit war ein mühevoller Zwischenschritt, welcher auch zu zeitlicher Verzögerung im Bauablauf geführt hat. Nach der vollständigen Entfernung des Bestandsputzes, wurde der Ausgleichsputz aufgetragen und im Anschluss zügig die Wärmedämmung aus Holzfaserplatten und damit nachwachsenden Rohstoff angebracht.